Bild: KI-generiert mit ChatGPT, 2026
Gut zu wissen:
Mit den EmpCo-Vorgaben wird Greenwashing künftig noch stärker in den Fokus rücken. Ab dem 27. September 2026 müssen Unternehmen Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen besonders sorgfältig prüfen. Ob „nachhaltig“, „klimaneutral“, „umweltfreundlich“, „langlebig“, „reparierbar“ etc. – solche Aussagen dürfen ab dem Stichtag nur noch verwendet werden, wenn sie klar verständlich, nachweisbar und sachlich korrekt sind. Wer mit nicht belegbaren Nachhaltigkeitsversprechen wirbt, riskiert Abmahnungen, behördliche Maßnahmen und hohe Bußgelder.
Einwegverpackungen, Portionsplastik und überdimensionierte Ausgabesysteme sind im Eventcatering nicht alternativlos. Bild: Rolf van de Wal /Pixabay.com
Snackable Sustainability:
3 Ideen für nachhaltigeres Catering ohne großen Aufwand
Viele nachhaltigere Lösungen lassen sich unkompliziert integrieren: Mehrweggeschirr, Karaffen und Gläser statt einzelner Flaschen, Wasserspender statt Einzelgebinde oder Servietten aus recyceltem Material. Bilder (l.) © Cateringmanufaktur
Kleine Schritte mit großer Signalwirkung
Snackable Sustainability bedeutet, Nachhaltigkeit nicht als komplexes Großprojekt zu betrachten, sondern in kleine, sinnvolle und gut umsetzbare Bausteine zu übersetzen. Für Eventplaner liegt genau darin die Chance. Wer das Catering bewusst plant, Mengen realistischer kalkuliert, regionale Partner einbindet und Verpackungen reduziert, kann bereits mit überschaubarem Aufwand viel bewirken. Zudem entsteht ein Mehrwert für das Veranstaltungserlebnis. Die Gäste erleben ein Catering, das moderner, leichter und durchdachter wirkt. Nachhaltigkeit wird so zum selbstverständlichen Bestandteil einer professionellen Veranstaltungskultur.
Weniger Verpackung, mehr Erlebnis
Einwegverpackungen und Portionsplastik lassen sich bei vielen Veranstaltungen zumindest teilweise vermeiden. Mehrweggeschirr, Karaffen und Gläser statt Einzelflaschen, wiederverwendbare Trays oder essbare Behältnisse bieten Alternativen, die nicht nur den Abfall reduzieren, sondern auch gestalterisch überzeugen können. Wer Mehrweglösungen und unverpackte Angebote hochwertig inszeniert, schafft ein stimmiges und attraktives Gesamtbild. Gerade im Snackbereich lassen sich kleine Speisen hervorragend auf Platten und Etageren sowie in Keramikschalen präsentieren.
Praxisidee: Eine Wasserstation mit Kräutern, Zitrusfrüchten oder Beeren ersetzt zahlreiche Einzelgebinde und sieht dabei einladend aus. Auch kleine Dessertportionen im Glas statt im Einwegbecher lassen sich unkompliziert realisieren und wirken optisch hochwertig.
Praxisidee: Hinweise wie „Kartoffeln von einem Hof aus der Region“, „saisonales Gemüse aus NRW“ oder „Brot von der lokalen Bäckerei“ wirken glaubwürdiger als große, allgemeine Claims. So wird Nachhaltigkeit sichtbar, ohne werblich überhöht zu klingen.
Es braucht nicht immer ein vollständig neu gedachtes Food-Konzept, die radikale Umstellung aller Abläufe oder das große Nachhaltigkeitsversprechen auf der Menükarte. Oft sind es gerade die kleinen, gut durchdachten Maßnahmen, die spürbare Wirkung entfalten – für Gäste, Veranstalter und Dienstleister.
Catering prägt die Atmosphäre, fördert die Kommunikation und trägt wesentlich zur Erlebnisqualität einer Veranstaltung bei. Gleichzeitig gehört es zu den Bereichen, in denen sich Nachhaltigkeit besonders konkret umsetzen lässt: durch eine realistische Mengenplanung, eine bewusstere Produktauswahl und eine ansprechende Präsentation dessen, was ohnehin sinnvoll ist. Hier kommen drei Ideen, mit denen sich Catering ohne großen Mehraufwand nachhaltiger gestalten lässt und die zugleich einen sichtbaren Mehrwert für das Event schaffen:
Kleine Portionen statt üppiger Buffets
Große Buffets wirken auf den ersten Blick großzügig. In der Praxis führen sie jedoch häufig zu Überproduktion, langen Standzeiten und vermeidbaren Lebensmittelabfällen. Eine zeitgemäße Alternative sind kleinere, gut portionierte Snack-Konzepte mit Bowls, Mini-Dishes, Sharing-Elementen oder Flying Food, das bedarfsgerecht nachgereicht wird.
Der Vorteil: Die Mengen lassen sich besser steuern, die Auswahl wirkt kuratierter und die Gäste erleben das Catering als hochwertig statt überladen. Auch vegetarische oder pflanzenbasierte Komponenten lassen sich besonders gut in solche Snack-Konzepte integrieren, ohne wie ein „Ersatzangebot“ zu wirken.
Praxisidee: Statt ein einziges großes Buffet aufzubauen, können Veranstalter mit mehreren kleineren Food-Stationen arbeiten. Dort werden Speisen zunächst in überschaubaren Mengen angeboten und bei Bedarf frisch ergänzt. Das verringert das Risiko von Überschüssen und bringt zugleich Bewegung in den Raum.
Regional denken, saisonal erzählen
Regionale und saisonale Produkte gehören zu den naheliegenden Ansatzpunkten für nachhaltigeres Catering. Sie können Transportwege verkürzen, lokale Anbieter stärken und für mehr Frische und Abwechslung auf dem Teller sorgen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Auswahl der Produkte, sondern auch die Art, wie sie kommuniziert werden.
Gäste nehmen nachhaltige Entscheidungen stärker wahr, wenn sie konkret und nachvollziehbar vermittelt werden. Ein kurzer Hinweis auf der Speisekarte, ein kleines Schild an der Food-Station oder eine persönliche Erklärung durch das Servicepersonal kann bereits ausreichen.
Statt pauschal von „nachhaltigem Catering“ zu sprechen, sollte möglichst genau benannt werden, welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden.
Gut zu wissen:
Mit den EmpCo-Vorgaben wird Greenwashing künftig noch stärker in den Fokus rücken. Ab dem 27. September 2026 müssen Unternehmen Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen besonders sorgfältig prüfen. Ob „nachhaltig“, „klimaneutral“, „umweltfreundlich“, „langlebig“, „reparierbar“ etc. – solche Aussagen dürfen ab dem Stichtag nur noch verwendet werden, wenn sie klar verständlich, nachweisbar und sachlich korrekt sind. Wer mit nicht belegbaren Nachhaltigkeitsversprechen wirbt, riskiert Abmahnungen, behördliche Maßnahmen und hohe Bußgelder.
Einwegverpackungen, Portionsplastik und überdimensionierte Ausgabesysteme sind im Eventcatering nicht alternativlos. Bild: Rolf van de Wal /Pixabay.com
Snackable Sustainability:
3 Ideen für nachhaltigeres Catering ohne großen Aufwand
Es braucht nicht immer ein vollständig neu gedachtes Food-Konzept, die radikale Umstellung aller Abläufe oder das große Nachhaltigkeitsversprechen auf der Menükarte. Oft sind es gerade die kleinen, gut durchdachten Maßnahmen, die spürbare Wirkung entfalten – für Gäste, Veranstalter und Dienstleister.
Catering prägt die Atmosphäre, fördert die Kommunikation und trägt wesentlich zur Erlebnisqualität einer Veranstaltung bei. Gleichzeitig gehört es zu den Bereichen, in denen sich Nachhaltigkeit besonders konkret umsetzen lässt: durch eine realistische Mengenplanung, eine bewusstere Produktauswahl und eine ansprechende Präsentation dessen, was ohnehin sinnvoll ist. Hier kommen drei Ideen, mit denen sich Catering ohne großen Mehraufwand nachhaltiger gestalten lässt und die zugleich einen sichtbaren Mehrwert für das Event schaffen:
Kleine Portionen statt üppiger Buffets
Große Buffets wirken auf den ersten Blick großzügig. In der Praxis führen sie jedoch häufig zu Überproduktion, langen Standzeiten und vermeidbaren Lebensmittelabfällen. Eine zeitgemäße Alternative sind kleinere, gut portionierte Snack-Konzepte mit Bowls, Mini-Dishes, Sharing-Elementen oder Flying Food, das bedarfsgerecht nachgereicht wird.
Der Vorteil: Die Mengen lassen sich besser steuern, die Auswahl wirkt kuratierter und die Gäste erleben das Catering als hochwertig statt überladen. Auch vegetarische oder pflanzenbasierte Komponenten lassen sich besonders gut in solche Snack-Konzepte integrieren, ohne wie ein „Ersatzangebot“ zu wirken.
Praxisidee: Statt ein einziges großes Buffet aufzubauen, können Veranstalter mit mehreren kleineren Food-Stationen arbeiten. Dort werden Speisen zunächst in überschaubaren Mengen angeboten und bei Bedarf frisch ergänzt. Das verringert das Risiko von Überschüssen und bringt zugleich Bewegung in den Raum.
Regional denken, saisonal erzählen
Regionale und saisonale Produkte gehören zu den naheliegenden Ansatzpunkten für nachhaltigeres Catering. Sie können Transportwege verkürzen, lokale Anbieter stärken und für mehr Frische und Abwechslung auf dem Teller sorgen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Auswahl der Produkte, sondern auch die Art, wie sie kommuniziert werden.
Gäste nehmen nachhaltige Entscheidungen stärker wahr, wenn sie konkret und nachvollziehbar vermittelt werden. Ein kurzer Hinweis auf der Speisekarte, ein kleines Schild an der Food-Station oder eine persönliche Erklärung durch das Servicepersonal kann bereits ausreichen.
Statt pauschal von „nachhaltigem Catering“ zu sprechen, sollte möglichst genau benannt werden, welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden.
Praxisidee: Hinweise wie „Kartoffeln von einem Hof aus der Region“, „saisonales Gemüse aus NRW“ oder „Brot von der lokalen Bäckerei“ wirken glaubwürdiger als große, allgemeine Claims. So wird Nachhaltigkeit sichtbar, ohne werblich überhöht zu klingen.
Bild: KI-generiert mit ChatGPT, 2026
Weniger Verpackung, mehr Erlebnis
Einwegverpackungen und Portionsplastik lassen sich bei vielen Veranstaltungen zumindest teilweise vermeiden. Mehrweggeschirr, Karaffen und Gläser statt Einzelflaschen, wiederverwendbare Trays oder essbare Behältnisse bieten Alternativen, die nicht nur den Abfall reduzieren, sondern auch gestalterisch überzeugen können. Wer Mehrweglösungen und unverpackte Angebote hochwertig inszeniert, schafft ein stimmiges und attraktives Gesamtbild. Gerade im Snackbereich lassen sich kleine Speisen hervorragend auf Platten und Etageren sowie in Keramikschalen präsentieren.
Praxisidee: Eine Wasserstation mit Kräutern, Zitrusfrüchten oder Beeren ersetzt zahlreiche Einzelgebinde und sieht dabei einladend aus. Auch kleine Dessertportionen im Glas statt im Einwegbecher lassen sich unkompliziert realisieren und wirken optisch hochwertig.
Viele nachhaltigere Lösungen lassen sich unkompliziert integrieren: Mehrweggeschirr, Karaffen und Gläser statt einzelner Flaschen, Wasserspender statt Einzelgebinde oder Servietten aus recyceltem Material. Bilder (l.) © Cateringmanufaktur
Kleine Schritte mit großer Signalwirkung
Snackable Sustainability bedeutet, Nachhaltigkeit nicht als komplexes Großprojekt zu betrachten, sondern in kleine, sinnvolle und gut umsetzbare Bausteine zu übersetzen. Für Eventplaner liegt genau darin die Chance. Wer das Catering bewusst plant, Mengen realistischer kalkuliert, regionale Partner einbindet und Verpackungen reduziert, kann bereits mit überschaubarem Aufwand viel bewirken. Zudem entsteht ein Mehrwert für das Veranstaltungserlebnis. Die Gäste erleben ein Catering, das moderner, leichter und durchdachter wirkt. Nachhaltigkeit wird so zum selbstverständlichen Bestandteil einer professionellen Veranstaltungskultur.